03 Juni 2014

Hochspannungstrasse

Frage:
Eine Hochspannungstrasse des geplanten Stromnetzausbaues tangiert meine Heimatstadt Nürnberg.
Welche Auswirkungen hat eine solche Trasse auf den Menschen und die Umwelt?

Antwort:
Da es in Deutschland noch keine HGÜ-Leitungen (HGÜ = Hochspannungs- Gleichstrom-Übertragung) gibt, haben wir hierzu keine eigenen Messdaten. Daher gibt es auch keine konkreten Abstandsempfehlungen, die übrigens – wie beim Wechselstrom – von der Verlegeart abhängig wären: Freileitung oder Erdkabel sowie Entfernung von Hin- und Rückleiter. Die geplanten HGÜ-Leitungen nutzen teilweise den Erdboden und das Meer als Rückleiter, das dürfte sehr hohe Felder zur Folge haben.
Laut Herrn Dipl.-Ing. Bernhard Heidrich (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Niedersachsen) liegt die Stärke des magnetischen Gleichfeldes unterhalb einer HGÜ- Leitung typischerweise bei etwa 20 bis 25 Mikrotesla (μT).


Bewertung laut Baubiologischem Standard der Messtechnik (SBM):
<1 br="" llig="" unauff=""> bis 2 µT = schwach auffällig,
bis 10 µT = stark auffällig,
> 10 µT = extrem auffällig.

Quelle:IBN